Struktur
Allgemeines
Die Freiwillige Feuerwehr Herrstein erfüllt neben der Funktion als örtliche Feuerwehr auch die Aufgaben als Hauptstützpunkt für die 32 Ortsfeuerwehren innerhalb der Verbandsgemeinde (VG) Herrstein.
Alle Sonderfahrzeuge, die nach der Feuerwehrverordnung des Landes Rheinland-Pfalz mit ihren Risikoklassen pro VG einmal vorzuhalten sind, befinden sich hier in Herrstein.
Die Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) der VG, zentrale Atemschutzwerkstatt und Gerätekammer befinden sich ebenfalls in den Räumlichkeiten der FF Herrstein. Die Feuerwehr Herrstein stellt eine Teileinheit vom Gefahrstoffzug des Landkreis Birkenfeld.

Struktur
Die Feuerwehr Herrstein wird bei Einsätzen der Alarmstufe 2 bzw. 3 in der VG mitalarmiert. Ab Stufe 2 wird der Einsatzleitwagen (ELW) zur Führungsunterstützung besetzt. Sie stellt auch das Personal für die FEZ. Von dort aus werden die Einsätze koordiniert und entsprechende Einheiten nachalarmiert.
Um auch am Tage ausreichend Personal zur Verfügung zu haben, wird grundsätzlich eine Doppelalarmierung durchgeführt, d.h. Stützpunkt, Atemschutz- oder Technische Hilfeschwerpunkt und Ortswehr.
Seit 1993 besteht eine Ausrückgemeinschaft mit der nur einen Kilometer entfernten Feuerwehr Niederwörresbach. Sie ergänzt die FF Herrstein mit ihrem TSF-Doka.
Tagsüber rücken zusätzlich noch 5 Bedienstete der VG-Verwaltung mit aus. Nur so kann sichergestellt werden, dass der Brandschutz und die Technische Hilfe, auch am Tage sichergestellt ist.
Personal
Der Einsatzabteilung gehören zurzeit ca. 40 aktive Feuerwehrleute an, darunter auch vier Frauen. Vier Kollegen sind in der Altersabteilung und ca. 20 Jungen und Mädchen in der Jugendfeuerwehr. Der Feuerwehrverein „Feuerwehrfreunde Herrstein e.V." hat etwas über 100 Mitglieder.
Die Führung der Wehr liegt in den Händen von HBM Sascha Moser und dessen beiden Stellvertreter OBM Michael Piskorz und HBM Christian Friedt. Dem Führungsteam gehören weiterhin zwei Verbandsführer, zwei Zugführer und fünf Gruppenführer an.
Von der Jugendfeuerwehr wurden 1999 die ersten sechs Jugendliche in die Einsatzabteilung übernommen. Seit dem werden jährlich Jugendliche in den aktiven Dienst übernommen.





