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25.04.2017
Brandmeldealarm (FEZ)Details
25.04.2017
Brandmeldealarm (FEZ)Details
18.04.2017
Brandmeldealarm (FEZ)Details
17.04.2017
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12.04.2017
Auslaufende/ Verschüttete ChemikalienDetails
12.04.2017
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10.04.2017
Brand GartenlaubeDetails
07.04.2017
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Neubau des zentralen Feuerwehrgerätehauses der VG Herrstein

Bereits 1973 wurde durch die Beschaffung von TLF, GW und ELW das derzeitige Gerätehaus zu eng. Das erste Fahrzeug musste auf dem Bauhof der Verbandsgemeinde untergestellt werden.

Mitte der achtziger Jahre begann man sich bereits Gedanken über eine Gerätehauserweiterung zu machen. Durch kleinere Umbauten im bestehenden Gerätehaus versuchte man das Beste aus den beengten Verhältnissen zu machen.

 

Nachdem durch den Landkreis Birkenfeld noch ein GW-G I für die FF Herrstein beschafft wurde, platzte das Gerätehaus aus allen Nähten. 1993 wurden erste konkrete Planungen durchgeführt und lange diskutiert, ob nun angebaut oder neugebaut wird. Nachdem drei verschiedene Architekten Vorschläge erarbeitet hatten, fiel 1995 im Verbandsgemeinderat die Entscheidung für einen Neubau.

 

Als Bauplatz wurde das Gelände des Bauhofes ausgesucht. Da die dortigen Gebäude in einem schlechten baulichen Zustand waren, entschied man sich für einen Abriss des Bauhofes und einer Verlagerung. Nach Fertigstellung der Planung durch das Architekturbüro Ballat, begann der Weg durch die Ministerien zwecks Bezuschussung durch das Land Rheinland-Pfalz. Mitarbeiter des Innenministeriums machten sich ebenfalls ein Bild über dieZustände im jetzigen Gerätehaus.

 

Das Projekt wurde daraufhin als eilig angesehen. Mitte 1999 wurde der Zuschuss des Landes für Ende 2000 in Aussicht gestellt. Im Januar stimmte dann das Land einem vorzeitigen Baubeginn zu.

 

 

Mitte Februar begannen wir mit dem Abbruch der alten Gebäude.

Sehr aufwendig war hierbei die Trennung und Entsorgung der alten Baustoffe. Auch mussten Bäume gefällt und Geäst abtransportiert werden.

Der Abbruch des Mauerwerkes wurde an eine Fachfirma vergeben.

 


Anfang Juni wurde mit der Erstellung des Rohbaues begonnen.

 

 

Die Grundsteinlegung erfolgte am 02.08.2000

 

 

Am 26. September konnte Richtfest gehalten werden.

Die weiteren Arbeiten zogen sich wegen Ausschluss eines Bieters in die Länge.

 


Mitte Dezember war das Dach endgültig dicht und es konnte mit dem Innenausbau begonnen werden. Die Tore der Fahrzeughallen wurde Mitte Januar montiert.

 

Anfang Februar konnte die hochmoderne Pelletheizung in Betrieb gehen und das Gebäude konnte beheizt werden. Gipser und Estrichbauer konnten so auch in den Wintermonaten arbeiten.

 

 

Ende Februar war auch der Boden der Fahrzeughalle fertig und die Handwerker begannen mit der Verkabelung der Fahrzeughalle.

 

 

Die Funktion der Räumlichkeiten („form follows function") stand bei der Grundrisskonzeption des Gerätehauses primär im Vordergrund. An den eingeschossigen Funktionsbereich mit Fahrzeughalle, Waschhalle, Werkstätten, Lagerräume und Schlaupflegeeinrichtung schließt sich der zweigeschossige Sozialtrakt an. Hier sind im Erdgeschoss die Feuerwehreinsatzzentrale, Damen- und Herrenumkleideräume mit den dazugehörigen Sanitäreinrichtungen sowie die Atemschutzwerkstatt mit getrenntem Kompressorraum untergebracht. Im 1. Obergeschoss befindet sich der Unterrichtsraum, Küche, Jugendfeuerwehrraum sowie verschiedene Nebenräume.

 

Ein wichtiger gestalterischer Aspekt war für den Architekten Peter Ballat aus Mittelreidenbach das Farbkonzept des Gesamtgebäudes. Es überwiegt die Farbe „BLAU". Blau ist die beliebteste Farbe der Menschheit! Sie steht für Sympathie, Harmonie, Freundlichkeit und Freundschaft.

 

Auf den Umweltschutz wurde bei der Verwirklichung des Projektes besonderen Wert gelegt. Geheizt wird mit Holz in Form einer modernen Pelletheizung. Die Lüftungsanlage wärmt die Frischluft über Erdkollektoren vor. Toilettenspülung, Waschhalle und Schlauchpflege werden mit Regenwasser betrieben. Die Schläuche werden umweltfreundlich im Turm getrocknet. Energiesparlampen sorgen für niedrigen Stromverbrauch.

 

An Eigenleistung wurden durch die Feuerwehr Herrstein ca. 4800 Stunden erbracht.

 

 

 

Ansicht von der Herrsteiner Hauptstraße aus.

 

 

 

Rückansicht mit Schlauchturm Parkplätzen.

 

 

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Bei der Planung wurde großen Wert auf möglichst kurze Wege zwischen Parkplatz, Umkleide und Fahrzeughalle gelegt.

 

 

 

Die Holz-Pellets-Heizung der Firma Hargassner (Infos unter www.uwe-energie.de) sorgen für eine CO2 neutrale Beheizung des Gerätehauses. Die Abgasabführung erfolgt über einen Keramikschornstein der Firma Schiedel (Infos unter www.schiedel.de) der im Schlauchturm eingebaut wurde.

 

 

 

Die Regenwasseranlage wird aus zwei Zisternen gespeist und versorgt die Schlauchreinigung, Toiletten, Waschhalle und Stiefelwäsche mit Wasser.

 

 

 

Blick vom Seiteneingang in Richtung Fahrzeughalle. Von den beiden Schalter links oben hält einer die Tür für 3 Minuten offen und der andere schaltet im Flur, den Umkleideräumen und der Fahrzeughalle das Licht ein.

 

 

 

Von dem Umkleideraum führt eine direkte Tür in die Fahrzeughalle. Als Garderoben wird das System der holländischen Firma „aestic" genutzt. Der Vorteil ist, dass die Einsatzkleidung gut trocknen bzw. lüften kann. Jeder hat auch ein eigenes Wertfach mit Einwurfschlitz. Weitere Infos unter www.aestic.nl.

 

 

 

In der Fahrzeughalle verfügt jeder Stellplatz über Dauerladeerhaltung und Druckluftereinspeisung für die Bremsanlagen.

 

 

 

Die beiden Fenster des Schlauchturmes können für Leiterübungen benutzt werden. Hinter den Fenstern befindet sich ein Treppenraum bzw. ein Podest.

 

 

 

Hier kann dann auch einmal der Innenangriff über den Treppenraum geübt werden.

 

 

Schlauchaufhängeanlage mit 7 Bahnen, Schlauchpflegehalbstrasse und Schlauch-Hochdruck-Waschanlage lieferte die Fa. Rud. Prey.

 

 

 

 

Werkstatt mit direktem Zugang zur Fahrzeughalle.

 

 

 

Geräteausgabe und Zentrallager sind von Außen über die Schlauchpflege für die anderen Feuerwehren der Verbandsgemeinde Herrstein zu festgelegten Öffnungszeiten zugänglich.

 

 

 

Von der Feuerwehreinsatzzentrale aus hat man einen guten Überblick auf das Außengelände sowie die Fahrzeughalle. Weitere Infos zur Zentrale demnächst unter Funk.

 

 

 

Der Bereitschaftsraum mit Fenster in die Fahrzeughalle und in die FEZ. Die Einrichtung des Raumes erfolgte durch den Förderverein mit gebrauchten Möbeln. Der Holzofen ist eine Spende der Firma Stefan Dehn. (Infos unter www.ofenboerse.de )

 

 

 

Der Jugendfeuerwehrraum befindet sich im 1. Obergeschoss.

 

 

 

Schulungsraum für 50 Personen mit Videoprojektionsgerät. Die moderne Einrichtung lieferte die Firma Baum & Hien (Infos unter www.baum-hien.de ). Rednerpult und Projektorwagen wurden der FF Herrstein als Geschenk zur Einweihung durch die Familie Hien überreicht.

 

 

 

Von der Küche aus kann das Essen direkt in den Unterrichtsraum durchgereicht werden.

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